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Gesetze unseres Prinzenpaares

Liebe Närrinnen und Narren, es ist wieder soweit, die 5. Jahreszeit hat in Kallinchen begonnen. Wir freuen uns, Euch zur 38. Sasion als unser närrisches Volk begrüßen zu können und Euch als Prinzenpaar durch die tollen Tage bis Aschermittwoch zu führen. Und darauf ein dreifaches: „Kallinchen, Helau“!

In dieser Zeit wollen wir nicht gesetzlos regieren, dafür haben wir unsere eigenen Gesetze niedergeschrieben:

§1

Kallinchen wird zur Narrenstadt erklärt!

§2

Wir leben als Großfamilie und als Anrede ist nur „DU“ zugelassen!

§3

Jeder Teilnehmer hat mit freundlichen Gesicht zu erscheinen! Trübselige, schiefe lange oder gar schadenfrohe Minen sind verboten.

§4

Narren die Nackt gekommen sind gelten als bevorzugte Gäste, weil wir wissen daß der Fiskus ihnen auch das letzte Hemd ausgezogen hat.

§5

Jeder hat mit einem Platz in diesem Saale zufrieden zu sein. Wer keinen Platz hat, ist in der Garderobe abzugeben.

§6

Wer einschläft, wird während dieser Zeit von Essen und Trinken ausgeschlossen.

§7

Stühle, Tische, Dekoration und andere Einrichtungsgegenstände sind bei dieser Veranstaltung als Tanzpartner ausgeschlossen.

§8

Jeder Narr hat das Recht jedem Elferratsmitglied Bier zu spendieren. Ab 10 Bier pro Elferratsmitglied gilt dieses jedoch als Bestechungsversuch.

§9

Närrinnen die als Narr verkleidet sind, haben heute das Recht auf das Herren WC zu gehen. Sie sind jedoch verpflichtet beim vorherigen anheben der Toilettenbrille im stehen ihr Geschäft zu verrichten.

§10

Das Küssen bzw. der Austausch von Körperflüssigkeiten durch die Närrinnen und Narren untereinander ist während dieser Veranstaltung, nur über dem Mund gestattet.

§11

Sollte jemand vom Stuhl sinken - zusammenrücken und weiter trinken.

§12

Wer oben nicht mehr kann, wird aufgefordert unter den Tisch zu gleiten. Er hat sich dort für Hoppe - Hoppe -Reiterspiele gesattelt bereit zu halten.

§13

Auf dem Nachhauseweg ist das Umarmen von schief stehen Bäumen, schwankenden Laternen und das Belästigen von taumelnden Passanten verboten. Man lasse sich auch nicht von betrunkenen Polizisten irreführen.

 

Wer diese Gesetze anerkennt, den bitten wir, sich vom Platz zu erheben.
Fasst euren linken Nachbar, mit der rechten Hand, an das rechte Ohrläppchen.
Nun sprecht uns nach:

Wir schwören:
"Die närrisch Gesetze einzuhalten!
"

Wir schwören:
"Zu tanzen   -   bis die Schuhsolen durch sind !"
"Zu singen    -   bis die Stimme heiser ist !"
"Zu trinken   -   bis der letzte Cent weg ist !"
"Zu küssen   -   bis die Lippen wund sind !"
"Zu bleiben   -   bis kein Ton mehr erklingt !"

wir stellen fest, dass ihr durch diesen närrischen Schwur die Gesetze mit überwältigender Mehrheit angenommen habt. Handeln wir danach und bekräftigen dies mit einem dreifachen „Kallinchen, Helau!“

Die Kussfreiheit

Das schönste Gesetz haben wir uns noch vorbehalten und jede Närrin und jeder Narr wird von uns aufgefordert in dieser Nacht davon regen Gebrauch zu machen:

Die Kussfreiheit, denn ein Tag ohne Küssen ist wie ein Tag ohne Sonnenschein,

drum mein Prinzesschen so soll es sein.